Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsstipendium

Das Förderprogramm der Bundesregierung „Weiterbildungsstipendium“ richtet sich an junge Menschen, die einen sehr guten Ausbildungsabschluss erzielt haben und sich für den beruflichen Aufstieg weiterqualifizieren möchten.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden können qualifizierte Absolventinnen und Absolventen einer dualen Berufsausbildung.

Bewerben kann sich, wer entweder

  • Die Berufsausbildung mit mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser bestanden hat oder
  • bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb besonders erfolgreich teilgenommen hat
  • seine / ihre Qualifizierung durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule nachweisen kann und
  • zum Aufnahmezeitpunkt das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Nach Vollendung des 25. Lebensjahrs kann gefördert werden, wer Anrechnungszeiten wie z.B. Grundwehr- oder Zivildienst, Mutterschutz oder Elternzeit nachweisen kann. Angerechnet werden können maximal drei Jahre.

Die möglichen Kandidaten werden angeschrieben und informiert. Bewerbungsschluss ist jeweils der 15.10. vor dem Aufnahmejahr in das Förderprogramm. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Vollzeitstudenten/innen oder Hochschulabsolventen/innen sind von der Förderung über Weiterbildungsstipendium ausgeschlossen.

Was wird gefördert?

Die Kosten anspruchsvoller, fachbezogener beruflicher oder allgemeiner Weiterbildungsmaßnahmen können gefördert werden. Dazu zählen auch Seminare, die der Entwicklung fachübergreifender und sozialer Kompetenzen oder der Persönlichkeitsbildung dienen. Förderschwerpunkte sind Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z. B. Meisterkurse), der Erwerb fachbezogener, beruflicher Qualifikationen, sowie Intensivsprachkurs im muttersprachlichen Ausland. Die Stipendiaten wählen ihre Maßnahmen selbst aus, über die Förderfähigkeit entscheidet die Landwirtschaftskammer bzw. die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung in Bonn.

Wie hoch und wie lange wird gefördert?

Über einen Zeitraum von drei Jahren können die aufgenommenen Stipendiaten/innen insgesamt bis zu 7200 EUR an Zuschüssen für anspruchsvolle Weiterbildungen beantragen, bei einem Eigenanteil von 10% je Fördermaßnahme. Die Förderung muß vor Beginn jeder Weiterbildung bei der Landwirtschaftskammer als zuständige Stelle beantragt werden. Die Fördermittel werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereitgestellt.

Wer führt das Förderprogramm durch?

Ansprechpartner in allen Fragen zum Weiterbildungsstipendium für die Agrarberufe ist die Landwirtschaftskammer Hamburg als zuständige Stelle. Sie führt die Auswahl der Stipendiaten/innen, ihre Beratung und Förderung im Einzelfall durch. Auch die Entscheidung über die Förderfähigkeit von qualifizierten Weiterbildungsmaßnahmen, die Berechnung der Zuschüsse und Auszahlung der Gelder erfolgt durch die Landwirtschaftskammer. Mehr zum Weiterbildungsstipendium und anderen Stipendien finden Sie auch auf der Homepage der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (www.sbb-stipendien.de/weiterbildungsstipendium.html)

Für weitere Informationen steht Ihnen gerne die Ausbildungsabteilung zur Verfügung.

Landwirtschaftskammer Hamburg
im Kompetenz- und Beratungszentrum für Gartenbau und Landwirtschaft
Brennerhof 121-123
22113 Hamburg
Eliane Denndorf
Mo. – Do., 8:30 bis 13:30
Tel. (040) 78 12 91 – 42
E-Fax (040) 78 12 91 – 742
eliane.denndorf@lwk-hamburg.de